Synagogenstandort Leipzig mit Schülern

„November 1938 … Szenische Sequenzen des Erinnerns“

Synagogenstandort Leipzig mit Schülern

Briefe, persönliche Erinnerungen und unveröffentlichte Manuskripte von ehemaligen Leipzigern jüdischer Herkunft waren Ausgangs- und Mittelpunkt der Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Leipziger Straßennamen, bekannte Wege und historische Gebäude sind wiedererkennbare Orte, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden. Und auch die Erwartungs- und Gedankenwelt junger Menschen ähnelt sich zu allen Zeiten: Familie, Ausbildung, Träume, Freundschaft, erste Liebe. Zukunft. Zukunft?

SchülerInnen der Henriette-Goldschmidt-Schule setzten sich mit den Texten der Vergangenheit auseinander, versuchten zu verstehen, zu begreifen. Es entstanden eigene Texte – direkte, emotionale, fiktive, strittige, poetische …Die szenisch-musikalische Aufführung verdichtet den Prozess des Erinnerns und präsentiert erste Ergebnisse.

Ein Projekt der Ephraim Carlebach Stiftung in Kooperation mit der Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig – unterstützt von der F.C. Flick-Stiftung und der LeipzigStiftung.

Datum
25. Juni 2019
Abgelaufen!
Uhrzeit
11:30 - 13:00
Standort
Henriette-Goldschmidt Schule
Goldschmidtstraße 20
Veranstalter
Ephraim Carlebach Stiftung