Zur Geschichte der Juden in Leipzig und Sachsen

Die Ephraim Carlebach Stiftung widmet sich auf vielfältige Weise der Erforschung und Darstellung der Vergangenheit und Gegenwart der Leipziger Juden in untrennbarem Zusammenhang zur  Stadtgeschichte.

Sie ist tätig in den Bereichen Gedenk- und Erinnerungsarbeit, Forschung und Bildung, Kunst und Kultur sowie Denkmalpflege. Sie arbeitet eng mit der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, der Stadtverwaltung und der Universität zusammen. Aber auch mit anderen befreundeten Institutionen weit über Leipzigs Grenzen hinaus, so z.B. mit dem Jüdischen Museum Berlin, dem Leo Baeck Institut New York und dem Verband ehemaliger Leipziger in Israel.

Jüdisch-Mentshlich-Sächsisch – ein Themenjahr der Jüdischen Kultur

Logo Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Vom 14.12.2025 bis 12.12.2026 richtet der Freistaat Sachsen das landesweite Themenjahr „TACHELES – Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen“ aus.

Die Ephraim Carlebach Stiftung nimmt „Tacheles“ zum Anlass für eine eigene Bestandsaufnahme in ihren seit 35 Jahren gewachsenen Foto- und Archivsammlungen und plant u.a. in Kooperation mit dem Leipziger Stadtarchiv eine umfangreiche Fotoausstellung mit einem abwechslungsreichen Begleitprogramm zur Entwicklung des jüdischen Lebens der Gegenwart in Sachsen in den vergangenen 30 Jahren.

Termine

Führungen und Workshops

Thematische Führungen und Workshops zur Geschichte der Juden in Leipzig

Führung von Jugendlichen Die Stiftung bietet eine ständige Auswahl an thematischen Führungen und workshops für Schulen und außerschulische Bildungsträger, Touristen und andere Interessentengruppen zu authentischen historischen Orten mit Bezug zur Geschichte der Juden in Leipzig an.

Dokumentation

Der Alte Israelitische Friedhof – Zeuge jüdischer Kultur und Tradition in Leipzig

Der Alte Israelitische Friedhof zu Leipzig wurde vollständig dokumentiert. Archivalische und gegenwärtige Daten sowie aktuelle Fotos zu den etwa 5.500 Grabstellen sind sowohl in einer Datenbank als auch topografisch erfasst. Aus dem Material entstand eine umfangreiche Webpräsentation zu diesem authentischen historischen Ort, der als eine der bedeutendsten Quellen zu jüdischem Leben in Leipzig bzw. Sachsen gilt.

Unterrichtsmodule für Lehrer und Schüler zum kostenlosen Download

„Juden in Leipzig und Sachsen“

Erinnerung an die nationalsozialistische Judenverfolgung und den Holocaust in der DDR

Unter dieser Überschrift liegen bislang 15 Einheiten zum kostenlosen Download vor, in denen sich zahlreiche Informationen, Fotos, Quellenauszüge sowie weiterführende Hinweise für Lehrer und Schüler der Klassenstufe 5 bis 11 zu lehrplanbezogenen Themen der Unterrichtsfächer Ethik, Religion und Geschichte sowie passende Angebote zu außerschulischen Lernorten finden.

Die Module finden Sie hier.

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Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig