Bilder der Erinnerung. Zerstörte Synagogen in Deutschland
Vom 5. Oktober bis 16. November 2026 präsentiert die Ephraim Carlebach Stiftung in der Leipziger Peterskirche Arbeiten des Malers Alexander Dettmar (geboren 1953 in Freiburg). Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, die in der Reichspogromnacht 1938 zerstörten Synagogen Deutschlands künstlerisch festzuhalten und so dem kulturellen Gedächtnis zurückzugeben. Auf der Grundlage von Fotos, Bauzeichnungen und Zeitzeugenberichten hat Dettmar bislang 99 zerstörte Synagogen gemalt, darunter die großen Synagogen Leipzigs, Dresdens und Chemnitz’.
Die Werke wurden bereits mit großem Erfolg in Deutschland, New York (Leo Baeck Institut) und Paris (UNESCO-Hauptquartier) gezeigt. Dettmar wurde 1995 mit dem Ernst-Barlach-Preis ausgezeichnet.
Zum bisher geplanten Begleitprogramm gehören ein Künstlergespräch und zwei Führungen mit Alexander Dettmar, ein Gastvortrag zum Thema „Zukunft der Erinnerung“ und eine szenische Lesung zu den Ereignissen des 9. November 1938 in Leipzig.
