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Meine Erinnerungen …

Ich wurde in Leipzig geboren und wuchs in einer großen, wunderschönen Villa mit einem hübschen Garten auf. Ich verlebte eine sehr glückliche Kindheit. Ich besaß alles, was sich ein kleines Mädchen wünschen konnte – wunderbare Eltern, einen großen Bruder, zu dem ich aufschauen konnte, mein geliebtes Kindermädchen und viele Freunde.

Steffi Segerman, geborene Bamberger

Jüdisches Leben in Leipzig

In der 1920er Jahren gab es in Leipzig weit über einhundert jüdische Stiftungen und Vereine. 17 Synagogen, liberale wie orthodoxe, zeugten zudem von der Vielfalt jüdischen Lebens in der Stadt. Über 80 Prozent der Gemeindemitgliedschaft war osteuropäischer Herkunft. Juden lebten hier weitgehend assimiliert: als Freunde, Bekannte, Kollegen, Nachbarn – als Leipziger, bis sie all das beinahe über Nacht nach 1933 nicht mehr sein durften.

Veranstaltungen

Öffentliche Synagogenführung

Gemeindesynagoge, Keilstraße 4, LeipzigFührung mit Gemeinderabbiner Zsólt Balla

Rabbiner Balla stellt die Synagoge als Zentrum des heutigen religiösen Gemeindelebens in Leipzig vor und gibt darüber hinaus einen Einblick in seinen abwechslungsreichen Berufsalltag. Gelehrter und Lehrer, Ratgeber und Seelsorger, Sachverständiger und Gutachter, Repräsentant und Musiker. Damit sind nur einige seiner umfangreichen Arbeitsschwerpunkte umschrieben.

 

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