Veranstaltungen

Öffentliche Synagogenführung

Gemeindesynagoge, Keilstraße 4, LeipzigFührung mit Gemeinderabbiner Zsólt Balla

Rabbiner Balla stellt die Synagoge als Zentrum des heutigen religiösen Gemeindelebens in Leipzig vor und gibt darüber hinaus einen Einblick in seinen abwechslungsreichen Berufsalltag. Gelehrter und Lehrer, Ratgeber und Seelsorger, Sachverständiger und Gutachter, Repräsentant und Musiker. Damit sind nur einige seiner umfangreichen Arbeitsschwerpunkte umschrieben.

 

Jüdische Spuren auf dem Leipziger Südfriedhof

Jüdische Spuren auf dem Leipziger Südfriedhof

Führung mit Dr. Günter Schmidt

Auf dem am 1. Juni 1886 als neuer städtischer Hauptfriedhof eröffneten Südfriedhof sind vielfältige Spuren auch von Leipziger jüdischen Mitbürgern zu entdecken. Im Rahmen der Führung soll an ausgewählten Grab- bzw. Denkmalen des Südfriedhofs die Erinnerung an jüdische Mitbürger Leipzigs wach gerufen werden, die mit ihren Lebensleistungen ihrer Heimatstadt zum Guten dienten und in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfemt, ausgebürgert und zu Tode gebracht worden sind.

 

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Gedenkorte für jüdische Kinder, Erzieher und Gelehrte auf dem Alten Israelitischen Friedhof Leipzig

Führung mit Dr. Günter Schmidt

Alter israeleitischer Friedhof Leipzig

Diese Sonderführung widmet sich den Grabstätten von Gelehrten, LehrerInnen und Kindern, um aus der Sicht der Thematik „Kindheit in Leipzig“ auf das einst blühende und vielgestaltige jüdische Leben in Leipzig und den jähen Abbruch dieser Entwicklung in den wohl dunkelsten Jahren deutscher Geschichte zwischen 1933 und 1945 zurückzublicken.

Männliche Besucher tragen bitte eine Kopfbedeckung!

Der Alte Israelitische Friedhof Leipzig – Zeugnis jüdischer Kultur und Geschichte

Führung mit Dr. Günter Schmidt

Alter Israelitischer Friedhof: Eröffnet wurde er am 2. März 1864 in der Berliner Straße 123.

Der Anfang März 1864 mit der Bestattung des Rabbiners Ephraim Friedmann aus Tiktin in die Belegung genommene Alte Israelitische Friedhof in der Berliner Straße ist mit über 5.ooo Grabstellen der größte seiner Art in Sachsen.

An keinem anderen Ort in Leipzig spiegelt sich der einst so vielseitige Charakter der Leipziger jüdischen Gemeinschaft noch so deutlich wider, als hier: das zunächst noch problematische, in zunehmendem Maße aber selbstverständliche Miteinander von liberalem und orthodoxem Judentum, die mit der jüdischen Emanzipationsbewegung weit vorangeschrittene Anpassung an die deutsche Bürgerlichkeit, aber auch der jähen Abbruch dieser Entwicklung mit der Errichtung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nach dem Jahre 1933.

Grabsteine, Grabanlagen, Symbole, Inschriften und Namen, aber auch das große, von Stolz und Nationalbewusstsein zeugende Kriegerdenkmal für die im 1. Weltkrieg als Freiwillige gefallenen Leipziger Juden erzählen hier Geschichte auf eine ganz besondere Weise.

Männliche Besucher tragen bitte eine Kopfbedeckung!

Zeitzeugengespräche

Geschichten aus dem Jüdischen Leipzig der 1920er und 1930er Jahre

Jüdische Woche - Gäste aus Israel, den USA, Großbritannien, Chile, Australien und Neuseeland

Vertreter ehemaliger Leipziger Familien jüdischer Herkunft, die zur Zeit auf Besuchsreise in unserer Stadt weilen und nach den eigenen Wurzeln suchen, berichten in Gesprächsrunden über Kindheitserlebnisse und Erinnerungen ihrer Eltern und Großeltern. Wir begrüßen Gäste aus Israel, den USA, Großbritannien, Chile, Australien und Neuseeland. Wir freuen uns unter anderem auf Chana Gildoni, Schlomo Samson und Stefanie Segermann geb. Bamberger sowie Angehörige der Familien Berliner-Lubo, Gutter, Edelstein, Baron, Strassmann, Jones und Golz.

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