Schawuot 2017 (31.05.2017)

Die Gesetzestafeln mit den zehn Geboten am Toraschrein in der Leipziger Gemeindesynagoge

Die Gesetzestafeln mit den zehn Geboten am Toraschrein in der Leipziger Gemeindesynagoge

Das jüdische Wochenfest Schawuot wird auf der ganzen Welt am 31. Mai 2017 gefeiert. Schawout ist das jiddische Wort für sieben und nimmt Bezug auf die sieben Wochen, genau genommen 50 Tage, zwischen Pessach und dem 6. Siwan, an dem Schawout gefeiert wird. Neben Pessach und Sukkot gehört Schawuot zu den drei höchsten jüdischen Festen und wird auch Fest der Erstlingsfrüchte oder Fest der Gesetzgebung genannt. An Schawuot stehen die 10 Gebote, die Moses den Menschen überbracht hat, im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden Gott am Wochenfest die ersten Feldfrüchte am Tempel dargeboten.

Jüdische Gläubige halten in der Nacht zu Schawout in den Synagogen und Toraschulen eine Nachtwache, in der in der Tora gelesen und bis zum Morgen gesungen und getanzt wird. Tagsüber wird die Geschichte der 10 Gebote von einem Rabbi vorgelesen. Es ist üblich an Schawuot Milch sowie Milchspeisen mit Honig zu sich zu nehmen. Diese sind ein Symbol für die Tora, welche von jüdischen Gläubigen genauso unschuldig und begierig in sich aufgenommen wird, wie die Muttermilch von einem Säugling. In Israel wird zeitgleich zum Wochenfest auch Erntedank gefeiert, da zu diesem Zeitpunkt die Weizenernte eingefahren wird. Der Text Schawuot wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.