| 1879 |
geboren in Lübeck, kam Ephraim Carlebach nach
bestandenem Rabbinerexamen 1900 nach Leipzig
|
| 1912 |
Gründung der Höheren Israelitischen Schule
in Leipzig. Dr.EphraimCarlebach war bis 1935 Direktor.
|
| 1924 |
wurde bei der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
ein orthodoxes Rabbinat eingerichtet. Carlebach wurde orthodoxer Gemeinderabbiner.
|
| 1935 |
musste er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt
als Rabbiner der Ez Chaim Synagoge sowie die Direktion der Höheren
Israelitischen Schule aufgeben. Die von ihm gegründete Schule,
die mittlerweile nahezu alle jüdischen Kinder aus Leipzig besuchten,
erhielt im gleichen Jahr den Ehrennamen "Ephraim Carlebach Schule".
|
| 1936 |
ging Ephraim Carlebach mit seiner Familie
nach Palästina. Er starb dort im gleichen Jahr |
| 1938 |
wurde die Ephraim Carlebach Schule während
der Reichspogromnacht verwüstet und ab 1939 als sogenanntes
Judenhaus missbraucht
|
| 1992 |
wurde in Leipzig die Ephraim Carlebach Stiftung gegründet
von einer Gruppe Leipziger Bürger, die bereits im Jahre 1988
mit der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung der Ausstellung
"Juden in Leipzig" dieses lange Zeit im Dunkeln gebliebene
Kapitel der Stadtgeschichte wieder öffentlich machten. |